Seit gestern sind wir in Hongkong. Hmm…kalt…15Grad…scheiße…
Unser erstes Ziel heute: einen Pulli kaufen! Gestern sind wir den ganzen Tag trotz der klirrenden Kälte in unseren Sommerklamotten durch die Stadt gelaufen, und sogar im Stadtführungsbus saßen wir bei Regen oben auf dem “Sonnendeck”. Auch mit nem Schiff sind wir rumgeschippert. Hm nunja..was gibt es in Hong Kong zu sehen… Hochhäuser, neue Hochhäuser und hauptsächlich alte hässliche Hochhäuser. Und alle 20cm wird man gefragt: “Copy watch? Copy handbag? Copy Handy?” Neeeeeein!!! Will ich nicht!
Aber die Lightshow am Abend war ganz nett. Und die Skyline kann sich sehenlassen. Auch heute werden wir wieder tapfer die Schönheit Hong Kongs suchen und am Abend (bzw in der Nacht) gehts nach Hause.
Voll wie der Mond
…waren nicht wir, dafür aber der Haad Rin Beach auf Koh Pha Ngan, wo wir gestern auf der Fullmoonparty waren. Natürlich hatten wir formschöne Neonsachen an und haben uns die nackten Körper mit Farben bemalen lassen
Wir sahen also richtig gut aus. Leider war es schwierig bei 30.000 Besuchern sich mit Freunden zu treffen…also blieben wir zu viert. Überall gabs Buckets (Getränke in Spielzeugeimern) zu kaufen. Leider wird man von jeder Ecke angeschriehen, “cheeap Buckets!!”, was die Wahl des richtigen Verkaufsstandes extremst erschwert
Mit unserem Eimerchen in der Hand ging es dann erstmal den Strand erkunden. Feuerspiele, Rutschen und an jeder Ecke andere Musik. So tanzten wir im Sand, bis der hier irgendwie übliche vorregenzeitliche Regenschauer einsetzte. Das hielt uns aber nicht vom Feiern ab, einzig die Neonfarben fingen an zu verlaufen. Da es für uns wegen unseres Hongkong-Flugs wichtig war, noch am selben Tag von der Insel herunterzukommen, machten wir uns nicht allzuspät auf den Weg zur Fähre. In der Warteschlange stand dann zufälligerweise direkt neben uns David Garrett
Er wars auch wirklich, wir haben gefragt
. Heut haben wir den ganzen Tag am Strand verbracht, denn morgen gehts ja schon nach Hongkong.
Advanced!!
Die letzten 3 Tage hatten wir mehr Wasser um uns als Luft. 7 Tauchgänge im Meer haben wir insgesamt absolviert. Nach unserem Open Water Kurs bei dem wir am Sonntag auch noch zwei Tauchgänge hatten, waren wir schon so weit begeistert, dass wir uns am Abend auf unserer Abschlussparty gleich für den Advanced Kurs angemeldet haben. Diesmal hieß es viel weniger Theorie dafür aber viel mehr Praxis. Auf dem Programm standen Navigation, Deep-Dive, Nachttauchgang, Fotografie und Wracktauchen. Aber der Reihe nach… Nachdem wir 3 Stunden Theorie über den nicht sehr erstrebenswerten Zustand des Tiefenrausches, Tauchen in der Tiefe im Allgemeinen und Navigation unter Wasser hatten, fuhren wir Nachtmittags wieder mit dem Boot raus aufs Meer. Ausrüstung zusammenbauen, Buddycheck, etc. können wir jetzt schon aus dem FF. Demnach konnten wir ganz schnell abtauchen. Statt den gewohnten 18 Metern ging es diesesmal auf 30 Meter hinab. Dort wurde mit uns erst einmal ein Idiotentest gemacht, ob wir evtl. Anzeichen einer Stickstoffvergiftung aufzeigen. Jeder hat aber zum Glück (zwar etwas verzögert) richtig anworten können. Unser Tauchlehrer zeigte uns dann bei den 4 Bar Druck noch verschiedene Lebensmittel. Z.B. eine grüne wirkende Tomate, und Eigelb mit dem wir Tennis spielen konnten. Total faszinierend
Das Ziel des nächsten Tauchgangs war es ohne Tauchlehrer und nur mit dem Buddy zu tauchen und mittels Kompass und Tauchcomputer in der richtigten Zeit wieder zum Boot zurückzufinden. Hat geklappt
Zurück auf Koh Tao hatten wir eine Stunde Stickstoffabbaupause und dann war es auch schon Zeit für unseren dritten Tauchgang an diesem Tag. Diesesmal in der Finsternis
Gruuuuselig
Kurz nach dem Sonnenuntergang stürzten wir uns ins schwarze Nichts. Mit Hilfe von unseren Taschenlampen tauchten wir uns den Weg vorbei an schlafenden und Nachtaktiven Meerestieren. Einen Teil des Tauchgangs schwammen wir ohne Licht durchs Meer und konnten dabei die fluoreszierenden Planktonteilchen leuchten sehen. Da fühlt man sich schon ein bisschen wie in dem Film “Avatar”. Heute morgen um 7 Uhr gings dann auch gleich wieder weiter. Der erste Tauchgang führte uns zu einem alten Navy-Wrack auf 30 Meter Tiefe. Inkl. unserem Fotoapparat schwammen wir am und über dem Schiff umher und machten so einige Bilder (inkl. Titanic am Bug)
. Voll geil!! Nach der eingehaltenen Oberflächenpause war auch schon unser vorerst letzter Tauchgang an der Reihe. Ein reiner Fun-Dive komplett ohne Tauchlehrer. Diesesmal konnten wir so richtig die Freiheit genießen und hintauchen wohin wir wollten. Die Kommunikation unter Wasser ist zwar noch etwas holprig, denn oft will man etwas erklären und der andere checkt es nicht, aber ansonsten hat alles bestens funktioniert
Jetzt dürfen wir uns Advanced Open Water Diver nennen, und die 98% aller Divesites stehen uns offen
Wir vermissen jetzt schon das Atmen aus der Flasche und freuen uns schon auf unseren nächsten Tauchurlaub
Morgen müssen wir Koh Tao leider verlassen und reisen weiter nach Koh Samui.
Into the blue
Endlich war es soweit! Zu total urlaubstypischen Zeiten…um 6:15…klingelte der Wecker und es hieß, rein in den Bikini und rauf aufs Tauchschiff. In unserer kleinen Gruppe mit 6 Personen und 3 Tauchlehrern mussten wir zuerst unser Equipment vorbereiten und zusammenbauen, bevor wir dann ins Meer hüpfen mussten. Vom Boot aus ging es mit einem giant stride ins Meer. Danach tauchten wir an einem Seil 12 Meter in die Tiefe. Der Druckausgleich funktionierte wider Erwarten ziemlich gut.Einen hai haben wir leider noch nicht gesehen, dafür aber eine Nemo-Familie, einen Rochen, einen Triggerfisch, 2 Schildkröten, Angelfish und einen Butterflyfish. Von den unzähligen anderen Fischen wissen wir leider noch keinen Namen
. Außer über das Riff gleiten und Fische beobachten, mussten wir natürlich auch wieder ein paar Übungen absolvieren. Nach 40 Minuten ging es wieder an die Oberfläche, um eine Pflichtpause zu machen, damit sich der angesammelte Stickstoff im Körper wieder abbaut. Eine Stunde später an einer anderen Divesite, dem White Rock, stürzten wir uns erneut 12 Meter tief ins Meer. Im Endeffekt war der Ablauf der selbe, nur dass wir diesmal auch durch Spalten und über das Korallenriff getaucht sind, da wir uns jetzt schon besser austarieren und die Kontrolle über unsere Atmung und damit die Höhen- und Tiefenregulation besser beherrschten. Das Tarierjacket wird zum hoch- oder runtertauchen gar nicht gebraucht. Echt faszinierend, was man alles über die Atmung steuern kann. Ein bisschen tiefer einatmen, und schon gehts nach oben. Beim Aufstieg nach 43 Minuten simulierten wir diesmal eine Out of Air Situation und wir mussten im Buddysystem gemeinsam mit Hilfe der alternativen Luftversorgung langsam auftauchen. Ich wurde von Lena abgeschleppt hrhrhr
. Am Nachmittag war dann sowohl unsere vorerst letzte Theorielektion als auch unsere “Abschlussprüfung” an der Reihe. Diese bestanden wir beide mit 100%
. Momentan sind wir am Überlegen, ob wir noch einen advanced Kurs hintendranhängen. Damit würden uns dann Tiefen bis 30 Metern, Wracktauchen und Unterwasserfotografie offenstehen. Wenn man diesen Tauchschein in der Tasche hat, darf man 98% aller Tauchspots der Welt betauchen.Hmmmm…. mal sehn
Blub Blub Blub
Seit gestern morgen sind wir auf Koh Tao… die Überfahrt auf der Nachtfähre war sehr abenteuerlich, da wir zu siebzigst in einem Raum geschlafen haben und zwar wie in einer Legebatterie… dicht an dicht. Pro Person hatten wir ca. 40 cm Platz. Die 7 Stunden Fahrt waren dann aber doch irgendwann vorbei und um halb 7 Uhr morgens gings ab zu unserer neuen Unterkunft bei Ban’s Diving. Wenn man einen Tauchkurs gebucht hat (so wie wir) dann ist das günstigste Zimmer gratis mit dabei. Gleich haben wir uns 2 Stunden aufs Ohr gehauen um den vermissten Schlaf der letzten Nacht nachzuholen. Nach dem Aufwachen sah Lena leider ziemlich übel zugerichtet aus. Ihr kompletter rechter Arm und Bein waren übersät mit tausenden von Stichen, Bissen, was auch immer. Diesesmal sieht sie noch schlimmer aus als nach den Stichen in Pai. Sofort haben wir das Zimmer gewechselt, denn aus Australien sind uns Bedbugs schon ein Begriff und wir vermuten, dass sie Opfer dieser Viecher geworden ist. Den restlichen Tag haben wir auf Sitzsäcken am Strand mit diversen (alkoholfreien) Cocktails verbracht. Abends startete dann auch schon die erste Theorie-Stunde unseres Open Water Tauchkurses. Vollgepackt mit Büchern und vielem neuen Wissen ging es nach 3 Stunden zum Abendessen und dann ab ins Bett. Heute morgen um halb 9 war dann wieder Theorie angesagt. Dies muss man sich aber nicht als langweilige Schulstunde vorstellen. Es ist super interessant und auch richtig lustig. Unser Instructor vermittelt das Wissen richtig gut. Nach dem Mittagessen wurden wir dann mit Anzug, Jacket, Bleigurt, Taucherbrille und Atemgerät ausgestattet und ab gings in den Pool. Mir fiel es erstaunlicherweise sehr leicht unter Wasser zu atmen. Wir mussten üben zB die Brille unter Wasser abzunehmen, sie wieder aufsetzen und freiblasen, gut austariert zu “schweben” oder eine out of air Situation zu simulieren. Alles war aber sehr einfach und hat einfach nur wahnsinnig Spaß gemacht. Viele Übungen waren auch recht praxisnah. Der Instructor Alex hat uns beispielsweise während eines Tauchgangs heimlich hinten die Luftzufuhr abgedreht. Ohne Vorwarnung konnte man also plötzlich nicht mehr einatmen. Somit wurden wir gezwungen schnell und nach dem gelernten Vorgehen den Buddy zu informieren um von ihm den Octopus zu bekommen um wieder atmen zu können. Und das Ganze sinnvollerweise ohne in Panik zu geraten. Ganze 5 Stunden verbrachten wir so im Wasser. Jetzt sind wir ziemlich aufgeweicht. Morgen erwarten uns unsere ersten beiden Tauchgänge im Meer. Mal schauen ob das mit Salzwasser und Fischen um uns herum dann auch alles noch so einfach ist. Freue mich schon auf farbenfrohe Korallen und tolle Fische und Schildkröten. Vielleicht sogar Haie und einen Walhai, der hier oefters rumchwimmt! Wird schon schiefgehen in der Tiefe
Traumstrände und Tsunami light
Heute morgen bzw. mittag sind wir mit einem Longtailboot raus aufs Meer geschippert. Erste Station war die Monkey Bay. Naja… so lala… viele Affen (echte und menschliche) tummeln sich da am Strand und wollen gefüttert und beachtet werden. Als nächstes ging es weiter in eine Bucht. Umgeben von hohen Felsen konnten wir hier ausgiebig baden. Richtig toll mal wieder in türkisblauem Wasser zu plantschen. Danach war “Snorkel Snorkel” dran. Leider waren nur wenige Arten von Fischen und farblose Korallen zu sehen. Aber endlich konnte ich mal die Unterwasserfunktion meiner Kamera testen. Funktioniert prima
Der Höhepunkt des Ausflugs war Maya Bay – der Strand an dem der Film “The Beach” gedreht wurde. Prinzipiell ein schönes Fleckchen Erde, aber leider (wie schon angekündigt) komplett mit Booten und Touristen überbevölkert. Da wir aber 3 Stunden an dem Strand verbrachten, kamen wir tatsächlich auch in den Genuss den Strand fast menschenleer zu betrachten. Leider war zu diesem Zeitpunkt der Akku unserer Kamera schon leer
Die Rückfahrt nach Koh Phi Phi war dann recht abenteuerlich. Kurz nach dem wir wieder in See gestochen sind zog ein heftiges Gewitter auf und unsere kleine Nussschale schaukelte heftig auf offenem Meer und wir wurden in regelmäßigen Abständen von hohen Wellen komplett geduscht. Egal in welche Richtung man blickte, man sah nur Meer, Wellen, Regen und eine graue Wand… nirgends war Land in Sicht… irgendwie ein komisches Gefühl. Zumal alle Schwimmwesten zu diesem Zeitpunkt auch schon vergriffen waren. Unser Steuermann fuhr mit Taucherbrille… beruhigend
Auch die Blitze, die den kompletten Himmel durchzogen, machten die Sache nicht gerade angenehmer. Nach einer Stunde hatten wir dann glücklicherweise, komplett durchnässt wieder festen Boden unter den Füßen… morgen steht dann wieder eine längere Fahrt an… 14,5 Stunden sind wir unterwegs bis wir dann in Koh Tao ankommen
Koh Phi Phi
Nach einer Nacht in Phuket ging es heute morgen mit einigen Komplikationen auf der Fähre in Richtung Koh Phi Phi. Der Ticketmensch wollte uns erst nicht durchlassen, weil wir unsere Onlinebuchung (die wir ihm sogar auf dem Laptop nochmal gezeigt hatten) nicht als ausgedruckte Version vorliegen hatten. Nach einer wilden Diskussion meinerseits hatte er wohl keine Lust mehr und lies uns dann doch noch aufs Boot. 2 Stunden schipperten wir durchs Meer und konnten dabei einige wilde Felsformationen bestaunen. Auf Koh Phi Phi angekommen mussten wir zu Fuss zu unserem Hotel, dass auf einem Berghang gelegen ist, bei gefühlten 45°C, laufen. Interessant wieviel Wasser aus einem Menschen so raus laufen kann
Das Hotel ist schön. Haben einen Bungalow mit eigenem Balkon und einen Pool gibt es auch. Zum Aussichtspunkt durften wir dann nocheinmal richtig schwitzen, kamen aber pünktlich zum Sonnenuntergang oben auf dem Berg an. Richtig geniale Aussicht. Für morgen haben wir uns einen Tagestrip rund um Koh Phi Phi gebucht. Der “The Beach”-Strand ist da auch dabei, obwohl der ja laut einigen Berichten von Freunden nicht unbedingt sehenswert sein soll… wir werden es selbst beurteilen
Am Mittwoch geht es dann mit Boot/Bus/Boot auf die andere Seite nach Koh Tao… dort haben wir unseren Tauchkurs gebucht und freuen uns schon voll die Unterwasserwelt kennenzulernen…
Am Flughafen
Gerade eben sitzen wir beim McThai (Mc Donalds) am Flughafen in Bangkok und nutzen das kostenlose W-Lan
Die letzte Nacht war ziemlich erschöpfend… 16 Stunden waren wir in klapperigen, zu sehr klimatisierten, alten Reisebussen unterwegs bis wir wieder in Bangkok waren. Dort haben wir uns um 6 Uhr morgens erstmal ein Hotel genommen um einen Gepäckraum für den Tag zu haben und um noch 3-4 Stunden Schlaf nachholen zu können. Den Nachmittag haben wir dann mit shoppen verbracht und jetzt geht dann bald unser Flieger nach Phuket. Den hatten wir vor ein paar Tagen schon gebucht, leider aber erstmal auf ein falsches Datum. Zum Glück kann man bei Bangkok-Airlines relativ günstig umbuchen
Lenas fiese Mosquito-Stiche schauen stündlich schlimmer aus. Ich habe über 40 Stück gezählt… aber in Meernähe wird das sicherlich schnell heilen. Für heute Nacht haben wir dann erstmal noch ein Hotel in Phuket und morgen mittag gehts dann auch schon mit der Fähre nach Koh Phi Phi… türkises Wasser wir kommen
Unterwegs auf dem Roller
Gestern morgen haben wir uns für die kommenden 2 Tage einen Roller gemietet um damit die Umgebung von Pai zu erkunden. Mit 100cc machten wir uns auf, um einen Wasserfall zu sehen. Laut Karte war der etwa 20 Minuten entfernt, und dann nur noch ein kleiner Fussmarsch. Falsch gedacht. Wir liefen schon etwa 40 Minuten durch dichten “Dschungel”, inklusive vor einem fallenden Schlangen und tausenden von Spinnen, als wir eine Frau trafen, die uns sagte, der Wasserfall sei noch mindestens 2 Stunden entfernt. Alles klar – umdrehn! So ging es diesmal, geschockt von den Schlangen, durch den Fluss zurück. Hier stieß mein Gleichgewichtsinn an seine Grenzen, als es hieß von Stein zu Stein zu hüpfen
Etwas enttäuscht setzten wir unsere Erkundungstour fort zu den Hot Springs. Diese entpuppten sich als super heißer Swimmingpool, der von einer Quelle gespeist wird. Ich kam mir vor, wie ein kochender Hummer und war danach mindestens genauso rot. Björn dagegen plantschte fröhlich in dem meines Erachtens 100°C heißen Wasser. Immerhin sauber ging es auf unseren Rollern weiter und der Pai Canyon war unser nächstes Ziel. Der Canyon selbst war jetzt nicht sooo spektakulär, aber die Aussicht beim Sonnenuntergang war schon schön
Da es langsam dunkel wurde, und unsere Roller nicht wirklich mit den besten Lichtern ausgestattet waren, ging es vorerst zurück zum Hotel. Den Abend ließen wir mit ein paar Bierchen und chilliger Musik gemütlich in unserer Hängematte vor unserem Bungalow ausklingen. Mäßig früh am heutigen morgen wollten wir dann aber doch noch einen Wasserfall sehen und düsten mit unseren Offroadrollern die steinigen Pisten empor
Manchmal dachte ich wirklich was für Panzer hier rumfahren, die solche Schlaglöcher entstehen lassen. Durch Sand, Geröll und Kies kämpften wir uns bis zum Wasserfall durch. Beim durchqueren einiger Dörfer im Hinterland von Pai bis zu unserem Ziel wurden wir dauernd gefragt ob wir etwas Weed kaufen wollen. Echt ‘ne Hippiestadt
. Angekommen sahen wir dann aber, dass sich der schwierige Weg gelohnt hatte, denn der Wasserfall war doch recht ansehnlich und vorallem konnte man in den natürlich Pools darunter baden. Scheiße kalt, aber erfrischend! Hier verbrachten wir einige Stunden in der Sonne bis uns der Hunger wieder in die Stadt trieb. Gestärkt kurvten wir dann noch unseren Tank in der Umgebung von Pai etwas leerer und sehnten uns dann aber doch nach etwas Ruhe von dem ganzen Motorenlärm – ab an unseren natürlichen Swimmingpool im Hotel und noch ein bisschen im Buch lesen. Entspannt wird jetzt noch etwas über den abendlichen Markt geschlendert, bevor es morgen dann mit dem Bus nach Chiang Mai, Bangkok und am Sonntag schließlich in den Flieger nach Phuket geht.Mal sehn wie die Anreise wird.. Nach diesen 2 Tagen weiß ich jedenfalls : ich will einen Roller haben!!
PAIradise
Heut morgen hieß es Abschied nehmen von Chiang Mai. Seit ein paar Tagen haben wir uns schon entschlossen, nach Pai zu fahren. Fest stand aber noch nichts. Also buchten wir uns dann kurz nach dem Aufstehen eine Unterkunft, die vielversprechend “Pairadise” heißt. Dies reichte auch schon für uns als Vorbereitung. Auf gings mit gepackten Rucksäcken auf die Straße, auf der Suche nach einem Taxi, das uns zur Bushaltestelle bringen sollte. Wir wussten weder was uns wo, wann nach Pai bringen könnte, aber aus Vergangenen Erfahrungen wussten wir, dass eigentlich immer alles klappt. So auch dieses Mal
. 40 Minuten nach Ankunft an der Bushaltestelle ging schon unser Bus nach Pai. Ich hatte vor, ganz relaxed auf der Autobahn oder etwas Vergleichbarem gemütlich die 3 Stunden Fahrt in meinem Buch zu lesen…doch dazu sollte es nicht kommen. Wir haben uns schon gewundert, warum wir für 150KM 3 Stunden brauchen und vermutet, dass es einfach eine längere Strecke sein wird. Doch weit gefehlt. Vor uns lag die kurvigste Straße, die wir je hinter uns gebracht hatten. Die Überholmanöver des Fahrers bei 20km/h bergaufwärts kurz vor einer steilen Kurve, waren dann doch recht aufregend. An Lesen, Schlafen oder Sonstiges war nicht zu denken. Der Blick musste ständig auf die Straße gerichtet sein, damit einem nicht schlecht wird oder, dass man bei plötzlichem Gegenverkehr fluchtartig das Auto verlassen könnte ![]()
Wir haben das Ziel dann zum Glück lebend erreicht und wurden auch gleich von einem Shuttelbus unseres Hostels abgeholt. Der erste Eindruck von Pai ist richtig gut. Wir sind hier in einem verschlafenen kleinen Hippiedörfchen gelandet mit vielen kleinen, individuellen Shops, kleinen Cafés und schnuckeligen Bars. Bei unserem Hostel haben wir diesesmal richtig tief in die Tasche gegriffen. Es kostet doppelt soviel wie unser letztes und somit zahlen wir 7,50€ pro Nacht und Nase. Dafür haben wir hier einen kleinen eigenen Bungalow mit Hängematte auf der Veranda und einem riesen Schwimmteich vor der Haustüre inmitten eines schön angelegten Palmenhains. Richtig schön gemütlich hier. Das einzig nervige sind die vielen Moskitos die uns quälen und der Hintergedanke an Malaria ist dabei nicht gerade hilfreich… Den Abend haben wir nun in einer der vielen kleinen Bars am Lagerfeuer verbracht und wurden dabei von Livemusik unterhalten… schööööön ![]()
Morgen mieten wir uns einen ROller und fahren zu den Hot Springs, zu verschiedenen Tempeln und Wasserfällen und schauen uns evtl. auch einen Stamm der Longnecks (die Frauen mit den vielen Halsringen) an.